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Das Gelände am Bogensee

Update 2019:

Mitten im Naturpark Barnim gelegen unterteilt sich das Gelände eigentlich in zwei Areale die FDJ "Hochschule Wilhelm Pieck" und das Areal der Goebbels Villa "Waldhof am Bogensee".

Eigentümer war Freiherr von Redern, der im Jahre 1919 auf Grund seiner hohen Schulden das Areal am Bogensee für 20 Millionen Reichsmark an das Land Berlin verkaufte, das bis heute noch Eigentümer ist. Ein Teil dieser Ländereien, 200 Hektar wurde 1936 auf Beschluss des Hauptstadt (Landes) Berlin dem damaligen Reichsminister Joseph Goebbels auf Lebenszeit zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

Anlässlich eines Geburtstagsjubiläums, ließ man an der Ostseite des gleichnamigen Sees ein Blockhaus errichten und übergab es als Geschenk dem damaligen Reichsmimister. Später wurde ein großer Komplex "Waldhof am Bogensee" an der gegenüberliegenden Uferseite erreichtet. Von der Berliner Filmgesellschaft UfA wurde ein Teil der entstandenen Baukosten in Höhe von ca. 1,5 Mio RM für das Landhaus übernommen. Goebbels ließ sich durch die UfA und Berlin zusätzlich zu seinem stattlichen Anwesen einen Kinosaal und einen eigenen Rundfunksender bauen. Zu dem wurde das Landhaus ein beliebter Treffpunkt für einige Filmgrößen der damaligen Zeit (Heiz Rühmann, Emil Jannings, Zarah Leander).

Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Gebäude als Lazarett genutzt und bereits 1946 dem kommunistischen Jugendverband Freien Deutschen Jugend (FDJ) übergeben. Die FDJ errichtete dort die Zentraljugendschule der FDJ "Waldhof am Bogensee". Die Villa wurde über die Jahre zu klein und man beschloss im Jahre 1951 den Bau eines riesigen Internatsbau's. Hermann Henselmann, Architiket der Berliner Stalinallee, wurde mit der Bauausführung beauftragt. Folgt man dem Weg am Heizkraftwerk entlnag, gelangt man wie durch ein Wunder, in Prenden. Genauer im Bunkerkomplex 5000.

2019



2016

Rote Brücke

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